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    Webdesign

    Homepage-Kosten-Vergleich 2026: Festpreis vs. Baukasten vs. Freelancer

    „Was kostet eine Homepage 2026?“ ist eine berechtigte Frage, mit einer irritierend großen Antwortspanne: 400 € beim Freelancer bis 25.000 € bei einer Boutique-Agentur. Der Unterschied liegt selten in besserer Optik, sondern in ganz konkreten Faktoren: Individualisierung, Umfang, Prozess. Dieser Vergleich zeigt vier Optionen mit realen Zahlen, versteckten Kosten und einer klaren Antwort auf: „welche Variante lohnt sich für wen wirklich?“.

    MWMorten WilhelmGründer · wiastudio
    13 Min. Lesezeit 10. Juli 2026
    Homepage-Kosten-Vergleich 2026: Festpreis vs. Baukasten vs. Freelancer

    Vier Optionen und was sie wirklich kosten

    Wenn du 2026 eine Homepage brauchst, hast du im Wesentlichen vier Wege. Sie unterscheiden sich nicht nur im Preis, sondern in dem, was du dafür bekommst und was du dabei riskierst.

    • Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace, IONOS Baukasten): DIY oder mit Freelancer-Hilfe.
    • Freelancer: Solo-Anbieter, entweder international (Fiverr, Upwork) oder deutsch.
    • Festpreis-Agentur: kleine Studios mit klarem Umfangsmodell und öffentlich kommunizierten Preisen.
    • Klassische Agentur: größere Häuser mit Konzeption, Design, Entwicklung im Team.

    Für jede Option nachfolgend: reale Kosten, Vorteile, Nachteile und für wen sie passt.

    Option 1: Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace)

    Kosten

    • Setup: 0 € (selbst gemacht) oder 300–800 € (via Freelancer, der den Baukasten konfiguriert).
    • Laufend: 15–40 €/Monat für den Baukasten-Vertrag inklusive Hosting.
    • Domain: meist im ersten Jahr enthalten, danach 10–20 €/Jahr.
    • 3-Jahres-Gesamtkosten: 540–1.440 € (ohne Setup-Hilfe) bzw. 840–2.240 € (mit Freelancer-Setup).

    Vorteile

    Sofort loslegen, keine Vertragsbindung, technisch einfach, viele Templates. Wer nicht warten will und mit wenig Aufwand online sein muss, findet hier einen Einstieg.

    Nachteile

    • Optisch austauschbar: Dein Wettbewerber nebenan hat oft dasselbe Template.
    • SEO-schwach: Baukasten-Code ist auf schnelle Bearbeitbarkeit ausgelegt, nicht auf saubere Struktur für Google.
    • Vendor Lock-in: Content und Struktur sind an den Baukasten gebunden. Wechsel = neue Website.
    • Werbung des Baukasten-Anbieters kann bei günstigen Tarifen mitlaufen.
    • DSGVO-Verantwortung liegt trotzdem bei dir. Baukästen liefern die Grundlage, aber nicht die vollständige Compliance.

    Für wen sinnvoll

    Hobby-Projekte, sehr kleine private Vorhaben, Ideen zum Testen. Nicht für seriöse geschäftliche Auftritte, wo du Kunden gewinnen willst.

    Option 2: Freelancer (Fiverr / Upwork / deutscher Solo-Anbieter)

    Kosten

    • Fiverr / Upwork international: 100–800 € für kleine Websites, oft mit WordPress-Theme.
    • Deutscher Solo-Freelancer: 800–2.500 € für individuelles Setup.
    • Laufend: Hosting 5–20 €/Monat, Domain 10–20 €/Jahr, Wartung oft nicht enthalten oder Zusatzkosten 50–100 €/Monat.

    Vorteile

    Individuellere Beratung als Baukasten, oft niedrigerer Preis als Agentur, direkter Ansprechpartner.

    Nachteile

    • Qualität stark schwankend: Freelancer-Marktplätze wie Fiverr haben große Qualitätsspreizung.
    • Meist WordPress-Themes statt individueller Code: schnell zu bauen, oft langsam im Betrieb.
    • Rechtliche Basis (DSGVO, BFSG) oft nicht mit erledigt.
    • Support nach Launch meist unklar. Ansprechpartner geht mit dem nächsten Projekt in die Woche.
    • Wenn der Freelancer wechselt, bist du oft technisch strandet. Der nächste muss sich in den WordPress-Kraken einarbeiten.

    Für wen sinnvoll

    Wenn du einen bekannten Freelancer aus deinem Netzwerk hast, dem du vertraust, und er/sie das Handwerk beherrscht. Nicht als Fiverr-Lotterie.

    Option 3: Festpreis-Agentur (wie wiastudio)

    Kosten

    • Setup: 490 € für Selbständige und Kleinunternehmen, 1.490 € für Reisebüros mit IBE-Integration. Dazu die verbindliche Betreuung ab 99 €/Monat über zwölf Monate.
    • Laufend: Betreuung ab 99 €/Monat, die Hosting, SSL, Backups, Updates und kleine Anpassungen enthält.
    • Domain: 10–20 €/Jahr, meist direkt beim Kunden.
    • 3-Jahres-Gesamtkosten: rund 4.050 € (Start) bis 8.650 € (Reisebüro mit IBE), jeweils inklusive Betreuung.

    Vorteile

    • Individueller Code (Next.js), nicht Template-basiert: sauber, schnell, wartbar.
    • DSGVO-fertig, BFSG-konform (Barrierefreiheit ist seit Juni 2025 Pflicht, in der Regel ab 10 Mitarbeitern).
    • Feste Timeline: 10–15 Werktage für Standard-Setup.
    • Transparente Preise auf der Website, kein „auf Anfrage“.
    • Direkter Ansprechpartner, kein durchgereichtes Team.
    • Für spezifische Nischen (Reisebüros, IBE-Integration) tiefere Expertise als Generalist-Agenturen.

    Nachteile

    • Umfang ist definiert. Wer viele Sonderwünsche hat, sollte vorher klären. Aufpreise sind klar kommuniziert, aber Sonderwünsche sind Sonderwünsche.
    • Nicht die richtige Wahl für große Konzernprojekte mit ausgedehnten Konzeptions- und Design-Phasen.

    Für wen sinnvoll

    Selbständige, Kleinunternehmen, Reisebüros im DACH-Raum, die eine seriöse, funktionierende Website mit klarem Festpreis und schneller Umsetzung wollen. Für rund 80 % aller kleinen und mittelständischen Homepage-Anfragen die beste Option.

    Option 4: Klassische Agentur

    Kosten

    • Setup: 3.500–25.000 € je nach Umfang und Agentur-Größe.
    • Laufend: Wartung 200–1.500 €/Monat, oft mit Retainer-Verträgen.
    • 3-Jahres-Gesamtkosten: 10.000–75.000 € (mit Wartung).

    Vorteile

    Umfangreicher Prozess mit Konzeption, Wireframes, Design-Reviews, CMS-Setup, Content-Beratung, teils Copywriting inklusive. Team-Arbeit mit spezialisierten Rollen. Sinnvoll bei komplexen Markenwelten und wachsenden Unternehmen.

    Nachteile

    • Hohe Fixkosten der Agentur werden weitergegeben, auch wenn dein Projekt sie nicht braucht.
    • Konzeptionsphasen können sich in die Länge ziehen (4–8 Wochen für „Konzept“, bevor eine Zeile Code geschrieben ist).
    • Für kleine Websites häufig überdimensioniert. „Wir wollten eigentlich nur eine Steuerkanzlei-Website“ endet mit einem 8.000 €-Angebot.

    Für wen sinnvoll

    Wachstums-Unternehmen mit ausgeprägtem Corporate Design, B2B-Anbieter mit langem Sales-Zyklus, Firmen ab ca. 20 Mitarbeitern mit klarem Markenversprechen.

    Direkter Vergleich in einer Tabelle

    OptionSetupLaufend/Monat3-Jahres-KostenIndividualität
    Baukasten (Wix/Jimdo)0–800 €15–40 €540–2.240 €Template
    Freelancer400–2.500 €5–100 €580–6.100 €Meist Theme
    Festpreis-Agentur (wiastudio)490–1.490 €99–199 €4.050–8.650 €Individueller Code
    Klassische Agentur3.500–25.000 €200–1.500 €10.700–79.000 €Individueller Code

    Was viele bei der Kosten-Rechnung vergessen

    Der reine Setup-Preis ist selten die eigentliche Kostenfrage. Fünf Faktoren, die oft ausgelassen werden:

    1. Zeit deinerseits. Baukasten-DIY spart Setup-Kosten, kostet aber 20–60 Stunden deiner Zeit. Bei einem Stundensatz von 80 € macht das versteckte 1.600–4.800 €.
    2. Migration bei Wechsel. Wenn du in 2 Jahren doch etwas Anderes willst, kostet der Baukasten-Ausstieg oft mehr als der ursprüngliche Setup.
    3. Werbekosten wegen schwacher SEO. Wer keine sauber gebauten Meta-Daten und semantische Struktur hat, zahlt bei Google Ads mehr für dieselben Kunden.
    4. Consent-Management + Cookie-Compliance. Externes Tool (Cookiebot, Usercentrics) kostet 10–50 €/Monat, bei uns eingebaut ohne Aufpreis.
    5. BFSG-Nachbesserung. Seit 28. Juni 2025 Pflicht, in der Regel ab 10 Mitarbeitern. Wer betroffen ist und nicht barrierefrei startet, zahlt 2.000–5.000 € Nachbesserung im ersten Jahr.

    Praxis-Tipp: Vergleiche nicht nur Setup-Preise, sondern 3-Jahres-Gesamtkosten inklusive versteckter Zeit- und Werbekosten. Eine Website für 490 € Setup plus 99 €/Monat kostet über 3 Jahre rund 4.050 € und damit mehr als ein 15 €/Monat-Baukasten. Rechnest du deine eigene Arbeitszeit und entgangene Anfragen mit, dreht sich das Bild oft.

    Welche Option passt zu dir?

    Kurze Entscheidungsmatrix:

    • Selbständige, Coaches, kleine Kanzlei: Festpreis-Agentur ab 490 € Setup plus 99 €/Monat. Baukasten ist zu austauschbar, Freelancer zu unsicher, klassische Agentur überdimensioniert.
    • Kleinunternehmen mit lokaler Kundschaft: Festpreis-Agentur. Local-SEO und GBP-Anbindung sind der Hebel.
    • Reisebüros mit IBE-Bedarf: Festpreis-Agentur mit Reisebüro-Spezialisierung. Klassische Agentur oft teuer ohne Zusatz-Nutzen. Details im Reisebüro-Kosten-Artikel.
    • Shop mit >50 Produkten: Festpreis-Agentur mit Shop-Aufpreis oder klassische Agentur mit Shop-Expertise.
    • Wachstums-Unternehmen mit Corporate-Design-Ambition: Klassische Agentur oder Boutique-Agentur.
    • Hobby / Testprojekt: Baukasten reicht.

    Konkret bei wiastudio

    Wir haben unsere Preisstruktur bewusst auf die 80 %-Zielgruppe zugeschnitten: Selbständige, Kleinunternehmen, Reisebüros mit klarem Bedarf und knappem Budget. Konkret:

    • 490 € Setup plus 99 €/Monat für Standard-Homepage.
    • 1.490 € Setup plus 199 €/Monat für Reisebüro mit IBE-Integration.
    • Aufpreis nur bei klarer Zusatzleistung (Shop, Mehrsprachigkeit, Portal), transparent kommuniziert.
    • 39–99 €/Monat Wartung: Hosting, Updates, kleine Anpassungen inklusive.
    • Kein Konzeptions-Marathon: 10–15 Werktage von Auftrag bis Live.

    Details zu Preisen und Umfang findest du auf /website-erstellen-lassen, für Reisebüros unter /fuer-wen/reisebueros.

    Der nächste Schritt

    Wenn du nicht weißt, welche Option zu deinem Projekt passt, sprechen wir 15 Minuten unverbindlich. Am Ende weißt du: welche Preisklasse für dich realistisch ist, ob eine Festpreis-Agentur reicht oder Sonderaufwand nötig ist, und was konkret in deinem Fall drin wäre. Ehrliche Antwort, auch wenn wir nicht der richtige Anbieter sind. Termin buchen.

    FAQ

    Häufige Fragen

    Was ist der Unterschied zwischen Homepage und Website?

    Umgangssprachlich meinen Homepage und Website meist dasselbe. Technisch ist die „Homepage“ die Startseite einer Website, aber im deutschen Sprachgebrauch sagen viele „Homepage“, wenn sie die gesamte Website meinen. Wir behandeln beide Begriffe synonym.

    Was kostet eine Homepage im Baukasten wie Wix, Jimdo oder Squarespace?

    Eine Homepage im Baukasten kostet 15–40 €/Monat für den Baukasten-Vertrag inklusive Hosting, dazu 0 € Setup, wenn du sie selbst baust, oder 300–800 €, wenn ein Freelancer sie einrichtet. Nach 3 Jahren liegst du damit bei 540–1.440 € Gesamtkosten ohne Setup-Hilfe bzw. 840–2.240 € mit Freelancer-Setup, plus deiner Zeit für die Konfiguration. Baukästen sind günstig im Einstieg, aber optisch austauschbar und SEO-schwach.

    Was kostet ein Freelancer für eine Homepage?

    Ein Freelancer kostet für eine Homepage meist zwischen 400 € über Plattformen wie Fiverr oder Upwork und 2.500 € beim deutschen Solo-Freelancer. Die Qualität schwankt stark. Vorteil: individuellere Beratung als beim Baukasten. Nachteil: keine Garantie auf einen verlässlichen Prozess, oft WordPress-Themes statt individueller Entwicklung, und die rechtliche Basis (DSGVO, BFSG) wird oft nicht mit erledigt.

    Was kostet eine Festpreis-Agentur wie wiastudio?

    Bei wiastudio kostet eine Website für Selbständige und Kleinunternehmen ab 490 € Setup plus 99 €/Monat, für Reisebüros mit IBE-Integration ab 1.490 € Setup plus 199 €/Monat. Die Betreuung ist fester Bestandteil, läuft zwölf Monate fest, ist danach monatlich kündbar und enthält Hosting, SSL, Backups, Updates und kleine Anpassungen. Über 3 Jahre sind das rund 4.050 € bis 8.650 €, immer zum Festpreis ohne versteckte Zusatzkosten. Vorteil: individueller Code, DSGVO-fertig, BFSG-konform und live in 10–15 Werktagen, Reisebüro-Websites mit IBE in 3–5 Wochen. Nachteil: Der Umfang ist definiert, Sonderwünsche kosten einen klar kommunizierten Aufpreis.

    Was kostet eine klassische Agentur?

    Eine klassische Agentur kostet in der Regel 3.500–25.000 €: ab 3.500 € bei etablierten Frankfurter Agenturen wie Doerrer oder drela, bis 25.000 € bei Boutique-Agenturen mit Konzeptionsphasen. Dafür bekommst du meist einen umfangreichen Prozess mit Team-Arbeit und ausgedehnten Konzept-Workshops. Für Selbständige ist das oft überdimensioniert, für wachsende Unternehmen ab etwa 20 Mitarbeitern häufig angemessen.

    Warum kostet ein Custom-Setup bei einer Agentur 10.000 € oder mehr?

    Ein Custom-Setup kostet 10.000 € oder mehr, wenn echter Zusatzumfang dahintersteht, manchmal aber auch nur wegen aufwendiger Abläufe. Sinnvolle Custom-Kosten sind etwa ein Shop mit mehr als 50 Produkten, eine mehrsprachige Website, IBE- oder API-Integrationen, Portal-Funktionen mit Nutzer-Login, eine Content-Migration von 200 oder mehr Seiten oder ein umfangreicher Redaktions-Workflow. Unsinnige Custom-Kosten entstehen durch viele Meetings und lange Konzeptionsphasen ohne konkretes Deliverable.

    Welche laufenden Kosten fallen für Hosting, Domain und Wartung an?

    Laufend zahlst du für eine Homepage mindestens Domain und Hosting: Die Domain kostet 10–20 €/Jahr, Hosting je nach Traffic 5–30 €/Monat, SSL ist heute meist inklusive. Baukästen kosten 15–40 €/Monat inklusive Hosting, aber ohne echte Wartung. Bei Freelancern ist Wartung oft nicht enthalten oder kostet 50–100 €/Monat extra, klassische Agenturen verlangen 200–1.500 €/Monat, oft mit Retainer-Vertrag. Bei wiastudio ist die Betreuung ab 99 €/Monat keine Option, sondern fester Bestandteil, und deckt Hosting, SSL, Updates und kleine Anpassungen ab.
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